Schwarzmarkt

(1. Verkaufsstand)

(Werbung wegen Namensnennung)

März 2018

Wow, was für eine tolle Erfahrung – mein erster Verkaufsstand.

 

Aufgeregt war ich, alles andere wäre gelogen. Die Wochen vor dem Tag der Tage waren stressig, verhäkelt und vercomputert. Flyer mussten rechtzeitig gedruckt werden, das Mobiliar organisiert werden, so viele Schmollis wie möglich noch produziert werden. Man wusste ja vorher nicht: verkaufe ich überhaupt eine Schmolli? Bin ich vielleicht sogar ausverkauft und stehe dann mit einem leeren Stand am zweiten Tag da?

 

Der Schwarzmarkt ist ein Nürnberger Designmarkt für Kunst, Kulinarik und Klamotte.

„Frei nach Oscar Wilde ist die Kunst die stärkste Form von Individualismus. So finden auch auf dem SCHWARZMARKT ausschließlich Besonderheiten und Unikate lokaler und überregionaler Designhelden ihren Platz. Einzigartige Werke ausgewählter Künstler, beispielsweise aus den Bereichen Streetart, Graffiti oder Illustration können bestaunt und erworben werden. Individuelle Modeimpressionen gibt es von einzigartigen Jungdesignern, die ihre Kollektionen präsentieren. Und Kreationen aufstrebender Food- und Drink-Spezialisten im Kulinarikbereich machen die Formation komplett.

Begleitet von Drinks an der Bar und abgestimmten Klängen der Live-DJs ist der SCHWARZMARKT jedoch weit mehr als ein einfacher Designmarkt: ein variationsreiches Rahmenprogramm lädt zum Staunen ein! Live-Painting-Sessions, Vorträge der Kulinarik-Spezialisten, Manufakturen, Designer und weitere Repräsentanten der Kreativwirtschaft bringen kreative Unterhaltung für Groß und Klein laden zum Mitmachen ein.“*

 

Der Aufbau hat auf die Minute geklappt bevor die Türen zum Schwarzmarkt geöffnet wurden. Als die ersten Besucher in den großen Saal kamen, in dem ich meinen freistehenden Stand am Rand hatte, war ich wirklich nervös. Frauen, Kinder, Väter, junge Mädels, es war alles dabei und durchweg bunt gemischtes Publikum.

Durch Recherche wusste ich, dass der Markt zwar über einige Räume im Herzen des Nürnberger Stadtparks verteilt ist aber dennoch für einen ersten Versuch nicht zu groß, so dass man in einem gesunden Rahmen erste Erfahrungen sammeln kann.

 

Und was soll ich sagen. Schmolli wird hiermit offiziell von „Handarbeit mit Liebe zum Detail“ in „Ach wie süß!“ umgetauft.

Danke an wunderbare Besucher für euer Interesse, die einmaligen Reaktionen und tollen Gespräche! Ich freue mich wirklich, dass meine Handarbeiten bei vielen ein neues Zuhause gefunden haben. 

Ein behindertes Mädchen im Rollstuhl, das leuchtende Augen mit ihren zwei Schmollis bekommt, Arbeitskolleginnen, die eine Schmolli als Sammelgeschenk kaufen, ein junger Kerl, der für seinen Vater zum Geburtstag graue Topflappen schenkt oder ein kleines Mädchen, das mit gefalteten Händen sagt:“ Oh, die sind so wunderschön!!“ – genau dafür mache ich meine Handarbeiten.

 

Eure Schmolli-Mama Laura

 

*Quelle: Quelle: https://www.agentur-zeitvertreib.com/events/schwarzmarkt/